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Gestaltung als Haltung
Gestaltung war von Anfang an keine Frage des Konsums, sondern eine bewusste Art, mit Bestehendem umzugehen. Dinge wurden nicht ersetzt, sondern hinterfragt, verändert und weitergedacht. Möbel wurden recycelt, neu bemalt und umgebaut. Materialien wurden neu kombiniert und alltägliche Objekte gezielt aus ihrem ursprünglichen Kontext gelöst. Es ging nie darum, ständig Neues zu produzieren, sondern darum, vorhandenen Dingen eine neue Qualität und einen eigenen Ausdruck zu verleihen. Gestaltung verstand sich dabei nicht als Dekoration, sondern als Entscheidung.





